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Hinter Gittern


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3 Comments so far (Add 1 more)

  1. Ich wollte nicht sagen, dass dieser Spagat unmöglich ist, aber man muss eben auch kurzzeitig mal die Besucherqualität einschränken - wenn man es richtig verkauft, sind die davon sogar begeistert und geben mehr Geld

    Kenne mindestens zwei Zoos denen das recht problemlos gelingt - einer davon finanziert sich auch fast komplett aus Besuchereinnahmen.

    Nur die meisten großen und eben bekannten sind da oft “traditioneller” und ein echter Graus … und von denen hört man dann leider eher
    Wenn ich nur daran denke, was wir beim letzten mal in den beiden Berliner Zoos gesehen haben … Da war grad groß Theater um das Elefantenbaby (so niedlich und süß etc.) und selbiges wurde von einem Bullen fast totgetrampelt, weil sie den aus welchen Gründen auch immer mit dem kleinen und der Mutter eingesperrt hatten - der Rest war draußen und der Bulle hat versucht die Tür zu durchbrechen wobei ihm das Kleine mehrmals vor die Füße kam.
    Oder die zugeeiste Betonfläche der Pferde, wo eines fast in den Graben gefallen ist ~schüttel~ Da gehen wir sicher nicht mehr hin.

    Im (wünschenswerten) Normalfall werden solche Pressetermine bei einer tierärztlichen Untersuchung abgewickelt - da muss man sie eh etwas quälen und hat was zu zeigen - oder man gibt eben selbstgemachte Bilder raus.
    Viele Presseheinis sind aber auch echt doof, die meckern dann dass das Tier schläft und langweilig ist - ob man die nicht etwas anstacheln könnte … ~augenroll~

    So ein Tigerbaby weiß sich auch schon ganz gut zu verteidigen - die “unsrigen” haben dem Pfleger bei der Impfung ordentlich zugesetzt Mensch, schon wieder ein Roman, schlimm ..

    1. Liliana on Januar 16th, 2008 at 12:12
  2. Liliane genau da sehe ich aber doch die Problematik, ein guter Zoo muss diesen Spagat zwischen Finanzierung und Qualität bewältigen.

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann mal wirklich oberste Priorität das Wohlergehen der Tiere ist.
    Dazu gehört für mich aber auch, dass sie konsequent vor allen möglichen Übergriffen durch die Besucher geschützt sind.

    Ich habe erst gestern in den Nachrichten wieder einen Bericht gesehen, wo man 3 kleine Tiger der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Muss man sie dazu stundenlang auf dem Arm durch die Gegend schleppen und rumzeigen? Bei dem einen Tigerkind sah jeder laie, wie verängstigt es fauchend, beißend und kratzend auf dem Arm des Pflegers hing. Und dazu dann eine stolze Ansprache des Zoodirektors
    Sehr kompetent scheint mir dieser Mensch ja nun nicht wirklich zu sein…

    2. Wu-Lan-Tong on Januar 16th, 2008 at 09:12
  3. Ein guter Zoo will keine Belustigungsanstalt sein - in der (theoretischen) Tiergartenbiologie gibt es drei Möglichkeiten: Einmal Erholungs- und Lehrstätte für Besucher, Artenschutz und forschung oder eine Mischung aus beidem. Wie es dann praktisch ausschaut …

    Ich glaube, einen guten Zoo erkennt man daran, dass dort viel gearbeitet und verändert wird, denn das Problem, dass die meisten haben ist einfach dass sie alt, die Gehege dementsprechend zu klein und ungeeignet sind - das wird dann versucht zu ändern. Auch wenn die Baustellen Besucher stören könnten oder Lieblingstiere abgeschafft werden.

    Irgendwann werden die ganzen alten S…, ähm, Direktoren weg sein und die neuesten Erkenntnisse Einzug halten ~aufdirektorenjobschiel~

    3. Liliana on Januar 15th, 2008 at 17:49

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