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Große Ruhe

Trenner Alltagsgedanken

Die Natur ist die große Ruhe
gegenüber unserer Beweglichkeit.
Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben,
je feiner und beweglicher er wird.
Christian Morgenstern

Wenn du traurig bist gehe in den Wald,
die Bäume werden dir helfen,
den richtigen Weg zu finden
und die Blätter singen ihr leises Lied dazu.

Tagesnotiz:
1963: Protestmarsch gegen Rassismus
Über 250.000 schwarze und weiße US-Amerikaner nahmen an diesem Tag in Washington an einem Anti-Rassismus-Protestmarsch teil. Diese bis dahin größte Demonstration in der Geschichte der USA wandte sich gegen die Rassentrennung und forderte eine fortschrittliche Bürgerrechtsgesetzgebung. Der Höhepunkt der Aktion war eine Rede des Bürgerrechtlers und Baptistenpfarrers Martin Luther King. Er hatte sich bereits 1956 für die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln eingesetzt. Im Juni 1964 verabschiedete der US-amerikanische Kongress dann ein umfassendes Bürgerrechtsgesetz, das allen US-Amerikanern Gleichberechtigung bei den Wahlen, der Benutzung öffentlicher Einrichtungen, der Arbeitsvermittlung und in der Schule zusicherte.

1988: Das Unglück von Ramstein
Aus dem Flieger-Kunststück wurde ein Inferno. Die schreckliche Bilanz einer Flugschau auf der US-Base im pfälzischen Ramstein: drei Maschinen kollidierten, zwei stürzten in einen Wald, die Dritte raste wie ein Feuerball in die Menschenmenge.

Geburtstage:
1884: Ernst Weiß (†15.6.1940)
Österreichischer Erzähler, Dramatiker, Essayist und Arzt. Nach einer Ausbildung zum Chirurgen in Bern und Berlin arbeitete er ab 1911 in Wien. Weiß war mit Franz Kafka befreundet. Im Erster Weltkrieg war er Militärarzt. Von 1920 bis 1933 lebte er als freier Schriftsteller in Berlin, ging aber 1934 ins Exil nach Paris. Beim Einmarsch der deutschen Truppen in Paris 1940 beging er Selbstmord. Seine frühen Romane sind von expressionistischen Pathos geprägt, so “Die Galeere” (1913) und “Tiere in Ketten” (1918). In der Folge näherte sich Weiß der Neuen Sachlichkeit: “Der Fall Vukobrankovics” (1924) und setzte sich mit der Entstehung des Nationalsozialismus auseinander: “Der Gefängnisarzt oder Die Vaterlosen” (1934). Weiß erfolgreichstes Buch wurde der postum veröffentlichte Hitler-Roman “Der Augenzeuge” (1963).

1749: Johann Wolfgang von Goethe (†22.3.1832)
Deutscher Dichter und Denker. Goethe studierte Jura in Leipzig. Dort entstanden seine ersten größeren Werke. In den folgenden Jahren in Straßburg schrieb er die Urfassungen des “Faust” und des “Götz von Berlichingen”. Er wurde zum führenden Dichter des “Sturm und Drang”. In Frankfurt arbeitete er darauf als Rechtsanwalt und verliebte sich in Charlotte Buff. Aus dieser Liebe entstand 1774 der Briefroman “Die Leiden des jungen Werther”, der Goethe zu Weltruhm verhalf. In Weimar wurde er kurz darauf Geheimer Rat und somit Mitglied der Regierung. 1782 wurde er Präsident der Finanzkammer und vom Kaiser geadelt. Goethe forschte zudem in der Morphologie und der Farbenlehre. Mit Schiller bildete er den Kern der Weimarer Klassik.


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2 Comments so far (Add 1 more)

  1. Das passt heut wunderschön, … oder geh auf den Berg um die traurigen Gedanken fliegen lassen zu können oder an den See um sie zum Plätschern der Wellen zu beruhigen …

    1. katinka on August 28th, 2008 at 19:46
  2. Spazierendenken geht beim Spazierengehen besonders gut

    Hab ein schön’s Dägle!!

    2. Eveline on August 28th, 2008 at 07:59

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